unser Sorten

Flopria

Flopria

diese Aprikose ist mit ihrem Zucker- und Säuregehalt Geschmackvoll und wenig empfindlich im Handling.

Luizet

Luizet

meistkultivierte Sorte in der Schweiz

Luizet

Herkunft Um 1850 in Frankreich von Herrn Luizet gezuechtet;
Synonyme: Suchet, Abricot du Clos, Hâtif du Clos.
Reifezeit Ende Juli bis Anfang August.
Frucht 50–60 g (AA–AAA). Länglich, gelbe Grundfarbe, bis
zu zwei Dritteln rot-orange. Fleisch gelborange, mittelfest,
schmelzend, saftig, süss, angenehm aromatisch
bei genügender Reife. Gut steinlöslich. Lagerunfähig,
sehr schnelle Nachernteentwicklung.
Produktion Blüht mittelspät. Selbstfruchtbar!
Mittelstarker bis starker Wuchs, halb aufrecht, gut
garniert. Früher Ertragseintritt, hoher Ertrag.
Anfälligkeit Neigt zum Aufspringen. Empfindlich gegenüber
Druck und Reibung. Teilweise anfällig für Blütenmonilia.
Beurteilung Vielseitige Tafel- und Verarbeitungsfrucht mit guter
Fruchtqualität. Wird mehr und mehr durch neuere
Sorten ersetzt (entspricht nicht mehr den Handelanforderungen).
Mit 280 ha bleibt sie dennoch die
meistkultivierte Sorte in der Schweiz.

Jumbo

Jumbo

drittmeistgepflanzte Sorte im Wallis

Jumbo

Kreuzung von Sunglo x Perfection (1954). Gezüchtet
am Forschungszentrum Prosser, Washington State
University, USA. Synonym: Sungiant.
Reifezeit Gegen Mitte Juli; reift gestaffelt. Wegen der frühen
Färbung besteht das Risiko einer zu frühen Ernte.
Frucht 65–100 g (AAA–AAAA). Hoch gebaut, leicht höckerig,
einseitig stärker entwickelt. Orange mit roten
Bäckchen. Fleisch gelborange, fest, fein, säuerlich;
der volle Geschmack entwickelt sich bei einer optimalen
Lagerung (Abbau der Säure und Erhöhung der
Saftigkeit). Gut steinlöslich. Einige Wochen im Kühllager
haltbar.
Produktion Stark blühend; blüht mittelfrüh. Nicht selbstfruchtbar!
Wächst stark, aufrecht, durch das Erntegewicht hängend
werdend, schwach garniert. Früher Ertragseintritt,
sehr ertragreich bei guter Befruchtung. Benötigt
eine starke Behangsregulierung. Der Fruchtfall
im Mai kann teilweise stark sein.
Anfälligkeit Wenig platzempfindlich. Wenig moniliaanfällig. Physiologische
Störungen (schwarze Flecken).
Beurteilung Attraktive Sorte dank Fruchtgrösse und Aussehen;
gute Transportfähigkeit und Haltbarkeit. Aufgrund
des ausgewogenen Zucker-Säure-Verhältnisses gut für
die Verarbeitung geeignet. Bei zu früher Ernte ist der
Säuregehalt zu hoch. Referenzsorte für die mittelfrühe
Reifegruppe. Mit 80 ha, die drittmeistgepflanzte
Sorte im Wallis.

Kioto

Kioto

anbautechnisch anspruchsvolle Sorte

Kioto

Kreuzung unbekannt. Eingeführt in Frankreich von
Escande Baumschule.
Reifezeit Zweite Hälfte Juli.
Frucht 60–80 g (AAA). Hochgebaute runde Früchte. Orange
mit feuerroter Deckfarbe. Glatte Haut. Sehr gute Festigkeit,
saftig, mittelsüss, sehr sauer, wenig aromatisch.
Sehr gute Lagereigenschaften.
Produktion Blüht spät. Selbstfruchtbar!
Mittel bis schwacher Wuchs, benötigt wuchskräftige
Unterlage. Halb aufrecht bis ausgebreitet, gut garniert.
Benötigt eine starke und frühe Behangsregulierung.
Anfälligkeit Gelegentlich platzempfindlich. Wenig anfällig für
Lagerkrankheiten. Sharkaanfällig.
Beurteilung Attraktive, aber anbautechnisch anspruchsvolle Sorte.

Bergeron

Bergeron

Referenzsorte für die späte Reifegruppe

Bergeron

Um 1920 durch Herrn Bergeron in St-Cyr Frankreich
gezüchtet. Synonym: Gabrielle Bergeron.
Reifezeit Anfang bis Mitte August; reift gestaffelt.
Frucht 55–70 g (AA–AAA). Rund gebaut. Zu einem Drittel rot
auf hell-orangem Grund mit einigen Punkten. Orangefarbenes,
festes, wenig saftiges Fleisch, mittelsüss,
säuerlich, aromatisch parfümiert, angenehm. Teilweise
sehr unterschiedliche Fruchtgrössen. Gut steinlöslich.
Sehr gute Lagereigenschaften.
Produktion Blüht spät. Selbstfruchtbar!
Mittelstarker Wuchs, aufrecht, gute Garnierung. Früher
Ertragseintritt, sehr ertragreich.
Anfälligkeit Geringe Platzneigung. Fruchtfleischbräunung bei
sehr grossen Früchten. Wenig spätfrostanfällig. Anfällig
für Blütenmonilia und sehr bakterienbrandanfällig.
Beurteilung Sehr angepasste Sorte für warme Lagen (Rhônetal
und Hangfuss). Gute Transportfestigkeit und Lagereigenschaften.
Referenzsorte für die späte Reifegruppe.

Lady cot

Lady cot

Gute Lagerfähige Aprikose, aromatisch, säuerlich und saftig

Tardif de Valence

Tardif de Valence

Beurteilung Interessant wegen später Reife

Tardif de Valence

Hybrid von Bergeron mit später Blüte. Frankreich
(G. Valla).
Reifezeit Mitte August.
Frucht 60–80 g (AAA). Gelborange Farbe, ohne Deckfarbe.
Gute geschmackliche Qualität; fest.
Produktion Blüht spät. Selbstfruchtbar!
Starker Wuchs, halb aufrecht. Früher Ertragseintritt,
gute Erträge. Benötigt Behangsregulierung.
Beurteilung Interessant wegen später Reife.